DER STORYTELLER
Barthel – ein Seepferdchen aus den 80ern

1981 › Erlangen › Franken › Medien › Köln › Baden-Württemberg › Industrie › Marke › Kommunikation › Weltreisender › Taucher › Pirat › Leader › Trainer › Coach › Berater › Weltverbesserer

Meine Freunde nennen mich beim Nachnamen, Barthel. Das hat sich so ergeben – ich vermute, weil Michael ein zu geläufiger Name ist. Also erhielt ich meinen Markennamen relativ früh, nachdem mich meine Eltern am 23.07.1981 als Zwillingsbruder meiner Schwester Nadine auf den Markt brachten. In Erlangen.

Die Bilanz aus meinem fränkischen Ausbildungszentrum: schulisch habe ich es bis zum Fachabitur mit Schwerpunkt BWL gebracht, journalistisch bis zum freien Mitarbeiter der »Nürnberger Zeitung« im Ressort Sport und sportlich bis zum Fan des 1. FC Nürnberg sowie zum stolzen Träger eines Seepferdchenabzeichens. So fing quasi meine Geschichte an.

Von meinen Eltern lernte ich in dieser Zeit Selbstständigkeit und Ehrgeiz. Von meiner Zwillingsschwester, wie großartig es ist, einen Buddy auf Wellenlänge direkt von Beginn an an seiner Seite zu haben.

Mensch
Marke
Kommunikation
Marketing
Unternehmer
Deutsch
Englisch

2001 kam ich übers Presse- Informationszentrum der Luftwaffe in Köln nach Baden-Württemberg zur Tageszeitung. Mit 21 hatte ich dann mein Berufsziel, Redakteur zu werden, erreicht. Ende des Horizonts? Keinesfalls, ich machte ein Fernstudium (Sportmarketing) in Düsseldorf und kombinierte danach meine Kernkompetenzen: Kommunikation und Marketing.

So wechselte ich 2007 in die Industrie und übernahm mit 26 Jahren erstmals direkte Personal- und Budgetverantwortung. Bei einem Automobilzulieferer baute ich den Bereich Marketing-Kommunikation global auf und organisierte außerdem ein Shared Service Center in Rumänien. Danach sammelte ich Erfahrung als Leiter Marketing-Kommunikation DACH für ein Baustoffunternehmen ehe ich wieder eine globale Rolle einer Sparte für einen US-Konzern im Maschinen- und Anlagenbau ausübte.

Mein wichtigstes Learning aus der Zeit: Kein Noname zu sein, heißt Pirat zu sein. Nicht vom Mainstream verschluckt zu werden, bedeutet harte Arbeit. Teamarbeit, die weit über das Berufliche hinaus geht.

Was nämlich so reibungslos klingt, hat richtig Energie gekostet: Ich bin oft umgezogen, um das tun zu können, was mir Spaß macht. Aber ich musste mich dadurch auch regelmäßig neu integrieren. Ich habe viele Veränderungen erlebt und selbst angestoßen. Aber ich musste auch viele Rückschläge und Enttäuschungen verarbeiten – nicht nur bei der Jobsuche.

Das alles veränderte meine Perspektiven. Meine Liebe zum Reisen, zu Menschen und Kulturen aller Länder, das eröffnete dann Horizonte. Ich hatte das Glück, dass ich privat und beruflich viel von der Welt entdecken konnte. Meine eindrucksvollste Impression? 2005 erlebte ich als Praktikant in Sri Lanka die Folgen des Tsunami hautnah – und die Bedeutung von Hilfe. Daraus entstanden die ersten Ideen für mein Buch »It‘s a BOJ – Von Menschen und Marken«, veröffentlicht 13 Jahre später im Jahr 2018.

Auf meinen Reisen und Stationen lernte ich Menschen und Marken in aller Vielfalt kennen und (nicht alle) lieben. Einem der größten Schätze begegnete ich erstmals 2012; vor Malapascua auf den Philippinen. Ein Seepferdchen. So verliebte ich mich ins Tauchen. Tiefer zu gehen, schärft die Sinne. Und es macht schwerelos. Und, wer selbst erfährt, wie es ist, tiefer zu gehen, der weiß am Ende sogar, was für wunderbare Wesen Haie doch sind…

Genau deshalb, geht meine Reise immer weiter.

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